Sex – ein Buch von Christopher Ryan

Oder: Warum Sex mit verschiedenen Partnern glücklich macht und gesund ist

Gruppensex / Bild: Paul Avril
Bild: Paul Avril

Im Buch „Sex“ erklärt Christopher Ryan, ein amerikanischer Autor und Psychologe, sehr ausführlich, warum unsere Vorstellung von Monogamie nicht wirklich realitätsnah ist und Polygamie eigentlich gesünder und glücklicher machen würde.

Ursprünglich hatten wir Sex mit vielen verschiedenen Partnern

Im Laufe der menschlichen Entwicklung hat sich unsere Sexualität ganz anders geformt als ursprünglich gedacht. Denn eigentlich war Sex mit vielen verschiedenen Partnern die Norm – Fremdgehen gab es so nicht. Gemeinschaftliches Teilen in den Gruppen von Jägern und Sammlern ohne individuelle Besitztümer erstreckte sich damals nicht nur auf Nahrung und Unterkunft. Auch im sozialen Leben und der Kindererziehung teilte man. Durch den zwanglosen Sex mit verschiedenen Gruppenmitgliedern wurden soziale Beziehungen gestärkt und der Gruppenfrieden erhalten.

Mit der Landwirtschaft allerdings fingen die Menschen an den eigenen Besitz zu horten, was auch auf den „Besitz“ Frauen übergriff. Damit war die Monogamie eingeführt und es gab erhebliche Strafen, war eine Frau ihrem Mann untreu.

Das Bedürfnis nach Sex mit verschiedenen Partnern bestand und besteht aber weiterhin.

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Bild: Paul Avril

Weil der Drang nach Sex mit verschiedenen Sexualpartnern aber weiterhin besteht, gibt es in zahlreichen Kulturen Wege, dieses Verlangen zu befriedigen.

Hier einige Beispiele:

  • Bei den Römern feierte die Braut vor der Hochzeit eine Orgie um ihr natürliches Bedürfnis nach Sex mit mehreren Männern für den Rest ihres Lebens abzudecken
  • In Brasilien setzt während bestimmter Feste die Monogamie aus und jeder hat mit jedem Sex
  • In Paraguay werden Frauen dazu angehalten mit vielen verschiedenen Männern zu schlafen

Monogamie ist weder körperlich noch psychisch gesund (es sei denn man verhütet nicht 😉 ). Bei Männern bewirkt Monogamie sogar einen niedrigen Testosteronspiegel, welcher zu Krankheiten wie Depressionen, Herzerkrankungen oder Krebs führen kann.

Liebe und Sex muss man eigentlich trennen

Unser Glauben der Mensch sei für Monogamie geschaffen ist falsch. Nur 3% der Säugetiere leben sexuell monogam. Durch unseren Glauben an die Romantik und unsere Eifersucht beenden wir Beziehungen weil der Partner sich von einem anderen Menschen sexuell angezogen fühlt. Liebe hat allerdings kaum etwas damit zu tun, dass der Partner durch andere Frauen oder Männer sexuell erregt ist und diesbezüglich gerne aktiv wäre. Man kann aufrichtig und innig lieben, auch wenn man mit anderen Menschen Sex hat.

Eine ehrliche und offene Diskussion mit der Freundin oder dem Freund kann daher dazu verhelfen ein erfülltes Sexualleben zu haben. Verschiedene Dinge ausprobieren mit Respekt und wohlwollen, dass ist vielleicht der Schlüssel zu einer wundervollen und glücklichen Beziehung. Eine langfristige Liebesbeziehung mit Verständnis, Zuneigung und enger Verbundenheit kann von so etwas eigentlich nur profitieren.

Das Buch erklärt meiner Ansicht plausibel warum ein Seitensprung nicht so negativ ist, wie er in unserer heutigen Gesellschaft angesehen wird und Sex mit anderen Partnern glücklich machen kann! Denk mal darüber nach 🙂

Cheers deine Jules

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Jules

Wer sagt Seitensprünge seien nur was für Männer? Ich bin seit Jahren in einer glücklichen Beziehung - und habe trotzdem regelmäßig Sex mit anderen! Ich liebe mein Sexleben und möchte es in vollen Zügen genießen. Ob mein Partner vom Fremdgehen weiß? Nein! Und das ist auch gut so. In diesem Ratgeber berichte ich von meinen Erfahrungen und auf was man beim Liebesspiel achten sollte.